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Wärmesonden

Tiefensonde / Erdsonde

Die Verfahren der Tiefenbohrung sind auf kleinsten Flächen anwendbar, allerdings sind sie als Wärmequellen verhältnismäßig teuer. Sie ist daher eher eine Alternative, wenn die Grundfläche für Flächenkollektoren nicht ausreicht. Bei der Tiefenbohrungen werden sog. Entzugsrohe bis in 150 Meter Tiefe gelegt. In Abhängigkeit von den Bodenverhältnissen lassen sich pro Bohrmeter ca. 70 W Heizleistung erzielen. Um die Bohrung durchführen zu können ist eine Zufahrtsmöglichkeit für LKW Voraussetzung

Hier sehen sie ein Schema für eine Tiefenbohrung
Flächenkollektor

Erdsonden werden normalerweise bis zu 100 m Tiefe installiert, am häufigsten zwischen 40 und 50 Meter. Als Material dient vielfach HDPE (High Density Polyethylen), als Kreislaufflüssigkeit oft Wasser mit Frostschutzmittel (Sole). Weniger geeignet sind Stahlrohre wegen deren Anfälligkeit für Korrosion, was sich negativ auf die Lebensdauer der Anlage auswirken kann. Das Bohrloch wird dann mit plastischen Stoffen wie Ton oder Tongemische verfüllt. Damit wird der Kontakt zwischen Sonde und Erdreich sichergestellt und die verschiedenen Tiefenhorizonte bzw. Grundwasserleiter des Erdreichs werden gegeneinander abgedichtet. Die Genehmigung für Erdsonden erteilt bis zu einer Tiefe von 100 m das Wasserwirtschaftsamt. Bei Tiefen ab 100 m ist das Bergamt zuständig.

Verboten sind Tiefenbohrungen mit Erdsonden in Wasserschutzzonen (I und II).


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