Wärmesonden
Erdwärmekörbe und Spiralsonden
Einen Kompromiss zwischen Tiefensonde und Flächenkollektoren stellen die so genannten Erdwärme-Körbe und die Spiralsonden dar.
Sie stellen im Grunde genommen eine Kombination aus beiden Erdwärmetauschern dar. Erdwärmekörbe und Spiralsonden werden unterhalb der Frostgrenze in einer Tiefe von ca. 2,5 bis 3 Meter vergraben. Das Roht geht dabei nicht senkrecht oder waagerecht in die Erde sonder ist zu einem Korb oder auch Säule gewickelt.
Der große Vorteil liegt darin, dass Erdwärmekörbe und Spiralsonden damit auch häufig an Orten zulässig sind, an denen eine tiefe Bohrung verboten ist. In vielen Fällen ist auch die Verlegung günstiger als die Erdsondenbohrung oder die Verlegung eines Flächenkollektors.

Natürlich wird dabei mehr Fläche als bei einer Tiefenbohrung benötigt. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass bei vielen Körben und Spiralen die hydraulische Regelung erheblich erschwert wird. Im schlimmsten Fall kann dies zur Folge haben, dass ein Korb oder Spirale nacheinander energetisch „leer gesogen“ wird, falls nicht jeder Korb oder Spirale gleichmäßig durchströmt wird. Ein generelles Problem besteht außerdem darin, dass der Erdkern von der nachströmenden Erdwärme abgeschnitten ist und unter Belastung zur Vereisung neigt. Auch mit sehr niedrig ausgelegten Entzugsleistungen pro Erdwärmekorb oder Spiralsonde ist dieses System nicht für den Einsatz in größeren Immobilien geeignet.
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